Lokal arbeiten oder in der Cloud?


In den vergangenen zwei Jahren ist die Zahl der Unternehmen, die ihre Arbeit in die Cloud verlegen, um mehr als 160% gestiegen. Natürlich sind die Gründe dafür vielfältig, aber manche der Hauptgründe sind die niedrigeren Kosten, die besseren Sicherheit und die flexiblere Möglichkeit, Arbeit mit weiteren Mitarbeitern zu teilen. Aber wie immer, gibt es auch Vor- und Nachteile und weitere Aspekte die berücksichtigt werden müssen.


  1. Was ist Cloud Computing?
  2. Warum ist Cloud Computing so beliebt?
  3. Welche Vorteile hat Cloud Computing?
  4. Welche Nachteile haben Cloud Computing?
  5. Was ist Public Cloud?
  6. Was ist Private Cloud?
  7. Fazit


1. Was ist Cloud Computing?

Unter Cloud-Computing versteht man im Allgemeinen die Bereitstellung von Anwendungen und IT-Infrastruktur, die über das Internet, meist in einem Browser zur Verfügung gestellt werden, mit dem Hintergrund sich nicht selbst um die Technik kümmern zu müssen. Die bekanntesten Beispiel sind Google Drive, Microsoft Onedrive und die Amazon Web Services. 

 

1. Warum ist Cloud Computing so beliebt?

Nachdem halb Deutschland wegen des Coronavirus ins Home Office geschickt worden war, hat sich gezeigt, welche Vorteile das Arbeiten in der Cloud mit sich bringt. Wer zuvor schon in der Cloud gearbeitet hat, musste sich nicht mal umstellen. Es ist einfach bequem, man ist unabhängig, muss sich nur einloggen und kann direkt loslegen, egal wo man gerade ist. 

 

2. Welche Vorteile hat Cloud Computing?

  • Es fallen keine Investitionskosten für Server und weitere IT-Struktur an
  • Ebenso entfällt der Aufwand von Administration und Wartung
  • Ortsunabhängige Arbeit wird erleichtert, ohne sich um die Technik zu kümmern.
  • Cloud-Dienste lassen sich zeitnah und dynamisch je nach bedarf skalieren.
  • Cloud-Anbieter haben in der Regel eine bessere Netzanbindung und höhere Performance



3. Welche Nachteile haben Cloud Computing?

Der vorgebrachte Hauptnachteil ist, dass man die Kontrolle der eigenen Daten aus der Hand gibt und sich darauf verlassen muss, dass dementsprechend vertrauensvoll, sicher und rechtskonform damit umgegangen wird. Man begibt sich also in eine gewisse Abhängigkeit. In ländlichen Gegenden spielt zudem die Qualität der Internetverbindung eine Rolle. Des Weiteren dürfen in bestimmten Fällen besonders schutzwürdige Daten das Unternehmen nicht verlassen, wodurch Cloud Computing ausgeschlossen ist, besonders in Nicht-EU-Staaten.

5. Was ist die Public Cloud?

Die Public Cloud stellt Dienste meist über Serverfarmen öffentlich über das Internet jedermann zur Verfügung. Bekannte Beispiel sind wie oben schon genannt, Google Drive, Microsoft Onedrive und die Amazon Web Services und viele weitere.

 

6. Was ist die Private Cloud?

Bei einer Privat Cloud stellen Sie selbst, meist lokal oder gehostet in einem Rechenzentrum, nur einem bestimmten Nutzerkreis bestimmten Anwendungen zur verfügung. Sie behalten also die Kontrolle über Ihre Daten. Somit profitieren Sie von den Vorteilen der Cloud und minimieren die oben genannten Nachteile, müssen sich aber wiederum selbst um die Sicherheit kümmern und sind dafür verantwortlich.



7. Fazit

Je nach Sachlage, kann und muss es nicht immer die Cloud sein. Wenn lokales Arbeiten jedoch nicht zwingend erforderlich ist, ziehe ich die Arbeit im Browser mit Cloud-Diensten vor, weil es einfach viel zu praktisch ist. Nach dem Motto, Keep it simple, geht man auch möglichen Problemen auf Client-Ebene im Vorfeld aus dem Weg. Was ich nicht nutze, kann mir keine Probleme machen. Was meine ich damit: Wer hat nicht schon Probleme mit Outlook oder Thunderbird gehabt, das kann schon ziemlich nerven und Zeit bei der Fehlerbehebung kosten. Wenn ich meine Mails hingegen direkt im Browser bearbeite funktioniert das immer. Das mag jeder unterschiedlich sehen und hängt von der eigenen Vorliebe und der Gewohnheit ab. Wie halten Sie es mit der Cloud?








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